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Foto: Nicole Baïer / atelierdemontage

Theaterprojekt mit der NMS Hallein Stadt

Wer bin ich im virtuellen Raum? Wo bin ich, wenn ich im Internet surfe/Computerspiele spiele? Mit wem habe ich es in virtuellen Räumen zu tun, wer sind die Menschen in Foren und sozialen Netzwerken? Was ist Realität, was Illusion?

Familienmitglieder leben in weit entfernten Ländern. Wie erreiche ich sie? Wie bleibe ich mit ihnen in Verbindung? Wie unterscheiden sich diese Fernbeziehungen von Beziehungen mit Menschen vor Ort? Bringt die Digitalisierung Menschen einander näher oder nicht? Wo werden Gefühle und Emotionen im virtuellen Raum verortet? Haben sie überhaupt noch einen Ort? Brauchen wir Berührung und Körperkontakt? Wie können wir einander nahe sein, wenn doch tausende Kilometer zwischen uns liegen?

Bin ich derselbe Mensch hier oder anderswo? Wie switchen wir zwischen realen und virtuellen Räumen? Was sind Parallelwelten? Wo liegen die Grenzen? Wo verschwimmen sie? Wo finde ich mich wieder? Wo verliere ich mich?

Wo lauern die Gefahren, wo die Chancen der Digitalisierung? Was ist echt und was ist Fake? Selbstbestimmung und Manipulation – kann ich das noch unterscheiden?

Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen groben Handlungsleitfaden als Raum für ihre eigenen kreativen Impulse. Mit Recherchen, Alltagsbeobachtungen und eigenen Erfahrungen gestalten die Jugendlichen mit dem Kulturpartner den künstlerischen Prozess und erarbeiten ihr eigenes Stück. Durch Improvisationen tasten sie sich an ein Thema heran, das uns alle umgibt.

Beteiligte Künstlerinnen: Doris Schumacher (Regie), Nicole Baïer (Video)

Das Projekt wird gefördert durch culture connected – Kooperation zwischen Schulen und Kulturpartnern

INFO: Das Theaterprojekt mit der NMS Hallein Stadt wird aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 auf den Herbst 2020 verschoben.